ISBN 978-3-9802171-5-6
Was ist ein Waldkulturpfad?

Ein Waldkulturpfad ist:
Ein Erlebnisort
Spielort
Begegnungsort
Leseort
Lernort
Verweilort
Klangort
Entdeckerort
Informationsort
Aussichtsort
Fantasieort
Anschauungsort
ein Waldkulturort.

Besonderen Dank gilt:
Der Firma HAGO Druck&Medien Karlsbad, ohne deren Unterstützung und Entgegenkommen eine so schnelle Veröffentlichung nicht möglich gewesen wäre und der Privatinvestorin, die die Veröffentlichung ermöglichte.

Das Buch ist erhältlich bei:
Buchhandlung Lettera Langensteinbach, Sterntaler Naturwaren Langensteinbach, Rathaus Spielberg, Garten- und Umweltamt Karlsbad Ittersbach, Buchhandlung LiteraDur Waldbronn.

Das Buch ist ab sofort direkt auch bei der Autorin Ingrid Ott erhältlich. Tel.: 07202/8640 oder unter: info@spielberger-waldkulturpfad.de

Das Buch


Das Buch "Was ist ein Waldkulturpfad" ist druckfrisch auf dem Markt!

Für eine kleine Gruppe von stark motivierten Menschen war das Gestalten unseres Waldkulturpfades ein mutiges Unternehmen. Waren wir uns doch einig, dass unsere Liebe zur Natur mit unseren Kindheitserinnerungen zusammenhing, mit frühen Erfahrungen, Erlebnissen im Wald, fantasievollem Spielen und Gestalten mit Naturmaterial.

Die Idee, ein Buch zu gestalten hatte ich schon früh beim Planen des Waldkulturpfades, bei den Aktionen im Wald, beim Durchsehen der Notizen, Schreiben der Berichte und beim Staunen über die gelungenen Fotografien. Diese Materialsammlung sollte nicht verlorengehen, sondern in diesem Buch seinen Ausdruck finden. Bis sich diese Idee verfestigt hatte, gingen sechs Jahre vorüber. Die gedankliche Vorbereitung zu diesem Bildband dauerte genau so lange.

Präsentation des Buches Es war ein interessanter Weg, ein vielseitiger Prozess, den Waldkulturpfad anzulegen und zu dokumentieren. Da wir nicht als Naturpädagogen geboren sind, haben wir uns von dieser selbst gestellten Aufgabe herausfordern lassen. Ein gutes Gespür, Interesse an Neuem, Begegnungen mit und in der Natur ließen diesen Gestaltungsprozess reifen. Sollten doch Dinge bedacht werden, die wir uns im Laufe der Zeit aneignen mussten: Welche Holzarten eignen sich wofür, welche Sicherheitsstandards mussten eingehalten und auf welche Weise konnten die künstlerischen Ideen in die Tat umgesetzt werden? Finanzmittel mussten beschafft, Sponsoren gesucht werden. Die Idee musste vor dem Bürgermeister, Ortsvorsteher, Ortschaftsrat, Förster, Garten- und Umweltamt sowie Mitbürgern vertreten werden.

Es war eine zeitaufwändige Aufgabe, die Ausdauer, Geduld, Beharrlichkeit, Durchhaltevermögen und Lust am Schaffen voraussetzte. Aus Denken, Handeln Theorie und Praxis entstand eine Arbeit, die von diesem Waldrand in Spielberg nicht mehr wegzudenken ist.

Das Zusammenarbeiten und -gestalten schuf neue Begegnungen und Beziehungen. Nur so wurde Kreativität und soziale Kompetenz generationsübergreifend gefördert. Die Verbindung von Kunst, Natur, Spiel und Kultur ist uns gelungen.

Ingrid Ott
Rezensionen

Rechtzeitig zur Offerta ...

...erschien ein wunderschönes mit farbigen Fotos, künstlerisch gestalten Bildern und mit einfühlsamen Texten zu den Jahreszeiten gestaltetes Buch zum Spielberger Waldkulturpfad. Sieben aktive Spielberger Bürgerinnen und Bürger verwirklichten im Rahmen des Karlsbader Agendaprojekts über mehrere Jahre ihre Vorstellungen: Wald, Natur, künstlerisches Gestalten, Erzählen, Bauen mit Naturmaterialien und Musikalisches für Jung und Alt miteinander zu verbinden.

Der Band von 72 Seiten fast im Quadratformat, das Layout von Anne-Bärbel Ottenschläger gestaltet, enthält neben der Entstehungsgeschichte in Bildern und Texten auch Gedichte von Ingrid Ott. Hier eines, zur Jahreszeit passend:

Das ist der Winter
Gefrorene Pfützen
Schneetücher sind ausgebreitet
Über Wiesen und Felder
Der Wald hält dicht
Unter der Decke
Die Sonnenscheibe
Hängt am Himmel
Spielt glitzern mit dem Schnee
Jauchzende Kinder
Verrodeln die Spuren
Eisblumen am Bach
Weiden im Rauhreifschleier
Alles winterlich geziert
Die nichtlangandauernden
Freuden

Reinhard Welker

Dieses Buch ist ...

...in jeder Hinsicht gelungen und unterstreicht durch die vielseitige Gestaltung der Dokumentation das künstlerische Auseinandersetzen mit der Thematik.

Mit viel kreativem Gespür für Situationen sind die Photos gut gewählt, um in die Geschichte und die Möglichkeiten des Waldkulturpfades mental einzutauchen. Unterstützt wird das Schöne durch poesievolle Texte mit passender Malerei. Durch diese künstlerische Darbietung, die uns die prächtige Natur spürbar näher bringt, bekommt man Lust auf mehr. Auf jeden Fall wird mein nächster Besuch auf dem "Pfad der Waldkultur" in Spielberg mit einem neuen Bewusstsein verknüpft sein.

Gerda Arldt, Dipl.Psychologin, Insel-Welt Seminar&Verlag

"Kaum war Peter fort, ...

...da kam aus dem Walde der große graue Wolf." So heißt es in Prokofjews musikalischem Märchen "Peter und der Wolf" und schon zuvor hatte der Großvater gewarnt, dass man die Gartentüre schließen muss vor dem Wald.

Was mag im Wald sein?

In Märchen sind die Wälder Symbol für das Wilde, Gefährliche, Verschlingende genauso wie für die Ferne, die Sehnsucht und das Überraschende. Wir kennen Broceliande, den undurchdringlichen Wald der Bretagne, in dem Merlin, der Zauberer, seine Heimat hat. Im Odenwald an einer Quelle wird Siegried von Hagen gemeuchelt. Ronja Räubertochter wohnt im belebten, un-heimlichen Wald. Kurzum: der Wald ist für uns immer wieder verbunden mit Natur, dem, was wir nicht kennen, dem Un-Bewussten, sei es in uns oder eben außerhalb unserer Kultur.

Aber heuer werden die weiten Wälder weltweit weggemacht! Gibt es neue Mythen? Heute müssen wir uns keine Sorgen machen um das Gefährliche, was aus dem Wald kommt. Auch scheint der Wald nicht mehr Zufluchtstätte für den aufrechten (deutschen) Mann (der fest steht wie eine Eiche) wie in der Romantik zu sein. Vielmehr werden die Wälder vernichtet, radikal dem Profit geopfert, umgewandelt in Holzplantagen, die aussehen wie eine vergrößerte Streichholzschachtel. Angesichts dieser Wälder reden wir vom "Baumsterben". Es sind nicht nur Umweltfundamentalisten, die meinen, mit den Bäumen sterbe auch die Kultur, der Mensch, und befürchten, die Bäume könnten wie im Roman/Film "Herr der Ringe" aufstehen und mit ihrer Urgewalt sich gegen die Maschinenwelt wenden, bevor der Wald stirbt.

Unwiderruflich? Überall?

Nein! Am Rande des großen Schwarz(en) Waldes, lese ich, gibt es einen WALD-KULTUR-PFAD, also eigentlich etwas Un-erhörtes! Der Wald wird verbunden mit der Kunst, einer ihm verträglichen Kultur. Und unsere Kultur besinnt sich auf einen lebendigen Wald, von dem zu lernen ist, lernen zu leben!

Was sind das für WALD-MEISTER, die so etwas schaffen? Und was sollen wir uns darunter vorstellen? Ein kleines Buch, herausgegeben von Ingrid Ott und Anne-Bärbel Ottenschläger gibt Auskunft: 6 Frauen sind genannt und ein Mann, alle aus Spielberg. Schon dies interessant, war doch der Wald traditionell den Männern zugeordnet. Und wovon diese berichten entzückt Geist und Sinne.

In kurzen Vorstellungen untermalt von Fotographien werden wir mitgenommen einen Weg und seine Stationen. Es gibt keine Zweifel, der Weg, das Erleben ist das Ziel. Zwischendurch lässt uns Ingrid Ott verweilen bei ihren Farbimpressionen über die Jahreszeiten und zugehörigen Wort & Klangwelten. Man wünscht sich draußen zu sein, im "ABENDSONNENUNTERGANG", wenn der Wald sich schmückt "UM HOCHZEIT ZU TRÄUMEN" und teilzuhaben an seinen "NICHTLANGDAUERNDEN FREUDEN". Man sollte sie kennen lernen, die Sitzgruppe, den Erzählplatz, den Hüttenspielplatz, die Klangkreise, den Adlerhorst und das Waldmikado, am Tag, des Nachts, allein, zu Zweit, -es gibt viele Möglichkeiten.

Und man darf den Hut ziehen vor den vielen Helfern und Unterstützern der WALDMEISTERINNEN, die das mit Bürgersinn möglich machten. Das schönste am WALDKULTURPFAD ist, dass er Kultur vermittelt für Kinder.

Hier haben die SPIEL-Berger ihrem Namen alle Ehre gemacht. Er öffnet SPIEL-Räume für kindliches Erleben: für zeitloses und phantastisches; ungehörtes, unbegriffenes, ungesehenes, ungerochenes. In diesen Räumen scheint das Fremde, das Wilde, das Ungewusste wieder unterkommen zu können. Hier lebt der Wald und der Mensch.

Ich wünsche dem Buch über den WALDKULTURPFAD, dass es viele offene, junge und vor allem jung gebliebene Leser findet und dass diese sich aufmachen, hinauf nach SPIELberg, um zu sehen, was dort geschehen ist.

Michael Gingelmaier, Psychoanalytiker, Bruchsal

Schon in der Buchhandlung...

... fiel mir das schöne "Winterbild" auf.

Es ist wohl kein Winterbild, aber dieses grafische Waldgestänge auf Seite 62 erinnert mich an einen skandinavischen Wald. Zuhause las ich dann genauer und sah mir alle Bilder an. Das Grün ist dominierend, es kommt aus dem Thema der Waldkultur und wird wunderbar ergänzt durch das Rot der Beschriftung.

Bei den Vorworten fand ich dann bei Ingrid Ott mein Lieblingsbild. Auch grün. Man kann Zweige ahnen, und Knospen und die kindliche Freude am Stöckchen. Aber ein Rätsel bleibt die Technik: wie kann man so zarte Farben komponieren (und auch so gut drucken?) Ein wunderbares Buch; jetzt gehört es zu meiner Freundschaft mit Karlsbad.

Zum "Winterbild" gibt es ein Gedicht. In ihm vielleicht eine Erklärung der Waldgrafik: " Jauchzende Kinder verrodeln die Spuren."

Jürgen Weber, Ettlingen